Eurocircuits Printed Circuits Blog

was uns bei Eurocircuits beschäftigt, Projekte an denen wir arbeiten, neue Ideen, Hintergrund-Informationen und eine Plattform auf der Sie mitmachen können, Ihre Meinungs sagen können und uns dahin lenken können, was wichtig für Sie als Entwickler ist.

 

Bis dato war ein Programmieradapter immer nur eine technische Schnittstelle zwischen Mikrocontroller und der passenden Flash- oder Debugsoftware. Beim USBprog hat man die passende Software mit in den Adapter gesteckt, und diese über einen Browser und per Netzwerk über ein Webservice zugänglich gemacht. Schnell kann so auch der Einsteiger ohne komplizierte Installation von jedem Betriebssystem – auch vom Tablett aus Mikrocontroller programmieren oder debuggen.

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Der USBprog 5.0 OpenOCD ist ein Programmier- und Debugadapter der komplett ohne extra Installation von zusätzlicher Software auf dem PC egal ob Windows, Mac oder Linux auskommt. Im einfachsten Fall bedient man alles per Webbrowser. Soll der Programmer aus einer Batchdatei oder einem Makefile angesteuert werden gibt es dafür ein einfaches Kommandozeilentool.

-ARM JTAG/SWD Debugger und Programmer
-AVR ISP Programmer für das Flashen von Standard Prozessoren
-Pegelwandler (einstellbar 1.8V, 3.3V und 5.0V)
-Browseroberfläche für die einfache Bedienung
-Anleitung für Integration in das Atmel AVR Studio 6
-Webservice Schnittstelle für ein Kommandozeilen Tool
-Anbindung per USB Netzwerk Schnittstelle (RNDIS)
-Firmware Archiv um eine Software einfach immer wieder z.B. in der Produktion einspielen zu können.

Der USBprog 5.0 vereint viele Programmer in einem Gerät. Per Browser bedienbar fallen so typische Konfigurationswaufwände weg. Der USBprog 5.0 läuft mit Windows 7 u. 8, MacOS, Linux Anstecken, Netzwerkverbingung einrichten, bzw. wird diese automatisch z.T. eingerichtet.

Per Browser verbinden: http://10.0.0.1 Programmieren und Debuggen war noch nie so einfach.

Mehr Information erhalten Sie auf der embedded-projects Webseite.
veröffentlicht unter:
eC-tools
veröffentlicht am:
23 Jun 2016
Aufrufe:
560

Unterschied zwischen Produktionsqualität und Musterbau bzw. wie man die Lücke schließt

 

Schaut man sich die Elektronikentwicklung an, so ist die Vorgehensweise seit je her wie folgt. Ein Muster wird aufgebaut, um die Funktionalität zu prüfen. Anschließend wird die Serienproduktion gestartet

Offensichtlich hat es einige große Zeitsprünge gegeben zu der Zeit, als Leiterplatten noch 1 oder 2-lagig waren. Nun werden immer mehr 4- und 6-lagige Leiterplatten mit immer größer werdender Dichte und kleiner werdenden Bauteilen entwickelt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Sobald der Entwicklungsprozess abgeschlossen ist, startet die Serienproduktion, bie der mehrere tausend Baugruppen mit zunehmender Geschwindigkeit und großer Genauigkeit hergestellt werden.

Was aber, wenn ich mich vor der Serienproduktion von meiner Entwicklung selbst überzeugen und diese aufbauen möchte? Die meisten Hersteller sind nicht darauf vorbereitet kleine Stückzahlen bis 10 Prototypen herzustellen, da es wesentlich effektiver ist die Produktionsanlagen mit entsprechend großen Stückzahlen auszulasten.

Die Lösung dazu ist, Prototypen im eigenen Haus aufzubauen. Dies ist sehr kostengünstig und Änderungen können sofort vorgenommen werden.

 

Das erscheint zunächst sehr naheliegend, aber da ist noch immer das Problem der kleinen Bauteile und hohen Packungsdichte. In der Vergangenheit war es den EMS/OMS Dienstleistern vorbehalten mit teuren Lötpastendruckern, Pick&Place Maschinen und Reflow Öfen komplexe Baugruppen zu fertigen.

Wie kann man ohne große Investitionen, Platzbedarf und Fachkenntnisse diese Maschinen bedienen und seine Baugruppen fertigen? Hier klaffte in der Vergangenheit zwischen professionellem Dienstleister und der eigenen Lupe und Handlötkolben eine große Lücke.

Nun aber gibt es Hoffnung für Entwickler. Eurocircuits hat vier erschwingliche Geräte auf den Markt gebracht, welche Kunden mit Prototypen und Kleinserien zu einer qualitativ hochwertigen Bestückung befähigen und eine elektrische Funktionsprüfung bestückter Leiterplatten ermöglichen.

Der Lötpastendrucker (eC-stencil-mate) verwendet eine einfache Pin-Registrierung zur schnellen und präzisen Einrichtung preiswerter, rahmenloser Edelstahlschablonen.

 

Das manuelle (eC-placer) ist ein kamerabasiertes manuelles pick & place System, welches speziell zur Protoypen- und Kleinserienbestückung entwickelt wurde.

Der Lötofen (eC-reflow-mate) hat eine gleichmäßige Temperaturverteilung und bietet eine vollständige Kontrolle durch den Bediener während des Lötprozess.

 
 

Der Baugruppentester (eC-test-mate) ist ein tragbares Test-System zum funktionalen Testen bestückter Leiterplatten, ohne die Notwendigkeit aufwändiger Test-Adapter.

 
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Maschinen eine sehr vereinfachte Einrichtung und Bedienung bieten. Trotz wesentlich geringerer Anschaffungskosten, sind sie genau so akkurat wie die (semi)automatischen High-End-Maschinen.
 
 

 

veröffentlicht unter:
eC-tools
veröffentlicht am:
06 Jun 2016
Aufrufe:
1390

Wie kann Eurocircuits einen wettbewerbsfähigen Prototypen-Service anbieten?

Europäische Entwickler sind eine sehr innovative und unternehmerische Gemeinschaft, dies hat eine große Industrie von Prototypen zur Folge.

Die Herstellung von Prototypen für Kunden kann sehr kosten- und arbeitsintensiv sein. Zusätzliche hohe Einrichtungs- und Materialkosten sind weitere Preistreiber. Das Einrichten einer Produktionslinie für 1 oder 10.000 Leiterplatten ist der gleiche Aufwand. Wie kann man also Kosten einsparen ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.

Leiterplatten

Ihr Leiterplatten Lieferant kann gut Konditionen bei großen Stückzahlen anbieten, da es relativ einfach ist Werkzeugkosten auf 1000 Leiterplatten umzulegen. Gleichzeitig gute Preise für Prototypen anzubieten ist schwierig, da die Werkzeugkosten eine Konstante sind.

Die Lösung ist Bestell Pooling, um Werkzeugkosten mit mehreren Kunden zu teilen. Wobei der Preis für eine Leiterplatte bereits deutlich unter den Werkzeugkosten einer herkömmlichen Kalkulation liegt. Eurocircuits hat ein System entwickelt bei dem mehr als 400 Aufträge täglich bearbeitet werden können, so dass immer genügend Aufträge zur Kostenteilung vorhanden sind.

Edelstahlschablonen

Edelstahlschablonen sind eine große und unvermeidbare Investition für die Bestückung von Leiterplatten. Das liegt unter anderem daran, dass industrielle Lötpastendrucker große Schablonengrößen erfordern und diese oftmals auch lizensiert sind. Dabei kommen schnell Preise zwischen 200€ und 300€ für eine Schablone zustande. Dies ist erneut sehr zum Nachteil der Prototypen Entwicklung. Auch hier hat Eurocircuits eine Lösung, wobei die Schablone auf Basis der Leiterplattengröße berechnet wird und nicht auf einer festen Konstanten basiert. Eurocircuits hat ein eigenes Registriersystem entwickelt.

eC-Registrierung – für eine exakte Ausrichtung der Schablone zur Leiterplatte. Durch das bewährte Pooling System können Schablonen bereits ab €35 angeboten werden.

Schablonen und Leiterplatten Registrierung

Wie kann man eine Schablone ohne große Fachkenntnis exakt zur Leiterplatte ausrichten? Die Antwort ist eC-Registrierung. Zusammen mit dem von Eurocircuits entwickelten handlichen Lötpastendrucker (eC-stencil-mate) mit geringer Aufstellfläche, hoher Genauigkeit und einfachem Einrichten, wurden die Kosten für den Lötpastendruck drastisch reduziert.

Hinweis

Unser BLOG professionelles Prototypen-Equipment

veröffentlicht unter:
eC-tools
veröffentlicht am:
06 Jun 2016
Aufrufe:
1301

eC-placer ist ein kamerabasiertes, manuelles pick&place System, welches speziell zur Protoypen- und Kleinserienbestückung entwickelt wurde. Es bildet das letzte Glied der Eurocircuits Prototypen-Bestückungslösung welches von eC-stencil-mate Lötpastendrucker , eC-reflow-mate reflow Lötofen bis hin zum eC-test-mate dem adapterlosen Testsystem reicht. Nutzer berichteten bereits, daß die Nutzung des eC-stencil-mate Lötpastendrucker und eC-reflow-mate Reflowofen dreimal schneller als Handlöten ist und eine Kostenersparnis bis zu 60% - 70% gegenüber der Fremdbestückung ermöglicht. Der Kamera unterstützte eC-placer ist ein weiterer Schritt dieser Strategie und hilft Entwickler dabei ihre Produkte pünktlich und im Budget auf den Markt zu bringen.

Aufbau und Handhabung ist denkbar einfach.

Die Basis des eC-placer bildet dabei ein präzise gefertigter XY-Tisch. Eine solide Konstruktion gewährleistet dabei die Präzision, Wiederholgenauigkeit und lange Lebensdauer.

Ein per Fußpedal aktivierter Vakuumkopf nimmt dabei die Bauteile aus dem Feeder und setzt diese auf die mit Lötpaste bedruckte Leiterplatte. Der eC-placer ist mit 4 Schnellwechseldüsen für unterschiedliche Bauteilgrößen und 23 einstellbaren Feeder für Bauteil-Sticks und Bauteil-Tapes ausgestattet. Da die Maschine ESD-geschützt ist, können auch größere Bauteile in Behälter auf der Maschine abgelegt werden. Die Vakuumpumpe ist in der Maschine integriert.

eC-placet_XY-table.jpg
eC-placer
Placement head with vacuum pick-up and camera
Vakuumkopf mit Düse und Kamera
Feeders
Feeders
Camera view: red cross marks component location
Kameraansicht: Das rote Kreuz zeigt die Bauteilposition

Die über eine USB an Ihrem PC angeschlossene HD-Kamera ermöglicht dem Bediener optimale Sicht auf Bauteile und Leiterplatte. Da Bauteil-Feeder und Leiterplattenoberfläche unterschiedliche Höhen haben können, verfügt die Kamera über eine Parallaxenkompensation um eine genaue Bauteilplatzierung zu gewährleisten.

Der Arbeitstisch des eC-placer verfügt über eC-Registrierungen im 10mm Raster. Es handelt sich dabei um das bewährte eC-Registrier-System so das Leiterplatten mit den mitgelieferten Registrierstiften exakt auf dem Arbeitstisch fixiert werden können. Die X- und Y- Achse kann zwischen frei wählbaren Blockierungen bewegt werden die durch ein Fußpedal aktiviert wird.

eC-placer verfügt über 4 verschiedene Modi, damit eine optimale Kombination aus Genauigkeit und Geschwindigkeit gewählt werden kann. Der Modus ist über einen LED Schalter wählbar:

eC-placer in copy-paste mode
eC-placer im Copy & paste Modus
  • Freier Modus. Bauteile können mit dem Vakuumkopf aufgenommen und frei auf der Leiterplatte platziert werden.
  • Gesperrter Modus. Blockiert die X und Y-Ache an der gewünschten Stelle um während des drehens oder absenken eines Bauteils ein unbeabsichtigtes bewegen der Achsen zu verhindern.
  • Reihen Modus. Wird für die schnelle und genaue Platzierung einer Bauteilreihe benutzt. Dabei wir die X-Achse auf der Bauteilreihe blockiert. Der Benutzer muss sich nun nur noch auf die Y-Achse konzentrieren um die Bauteile in Reihe anzuordnen.
  • Copy&Paste Modus. Hilfreich für BGAs oder andere große Bauteile die nur schwierig optisch zu platzieren sind. Für den copy-paste Modus kann die Lötpastenschablone verwendet werden. BGAs, FPGAs und ähnliche Bauteile werden in den Schablonenöffnungen zentriert. Die Achsen werden dabei blockiert, so daß der Benutzer nur eine Bewegung ausführen muss um die Bauteile exakt zu platzieren.

eC-placer ist eine Kombination aus guter Übersicht, robuster und ergonomischer Konstruktion mit stabiler Armauflage für die Platzierung per Vakuumkopf. Dabei wird das platzieren komplexer Bauteile genauso unterstützt wie das platzieren von Bauteilen in Reihe. Die Produktivität wird erhöht und die Ermüdung des Bedieners verringert um Prototypen schneller und effizienter zu Bestücken.

Vollständige Beschreibung.

veröffentlicht unter:
eC-tools
veröffentlicht am:
30 Nov 2015
Aufrufe:
3015

Outline-/Milling-Editor.

Der 2015 veröffentlichte Outline-/Milling-Editor ist das zweite Werkzeug des PCB Solver. Seit Dezember 2015 gibt es eine Aktualisierung, die neben den (Außen-)Konturen die Bearbeitung interner Schlitze und Ausschnitte ermöglicht. Dieses Werkzeug wurde in Outline-/Milling-Editor umbenannt. Die aktualisierte Version hat die gleichen, leistungsfähigen Funktionen wie Version 1, bit einigen schnelleren Funktionen zur Kontur-Bearbeitung.

PCB Solver unterstützt Sie mit Werkzeugen, um häufige Datenprobleme vor der Bestellung zu lösen. Sie vermeiden Verzögerungen Ihrer Lieferung und können häufig Leiterplatten-Kosten reduzieren. In 2016 werden weitere Werkzeuge veröffentlicht.

Verwenden Sie den Outline-/Milling-Editor fehlenden, unvollständigen, falschen, oder duplizierten (zwei Konturen) Kontur-Daten (Profil). Sie erhalten eine eindeutige Meldung, wenn dies passiert. In den meisten Fällen können Sie die Kontur direkt am Bildschirm korrigieren und vermeiden damit eine Ablenkung und Verzögerung durch den Wechsel zum CAD-System.

Verwenden Sie den Outline-/Milling-Editor für interne Schlitze und Ausfräsungen, um:

  • Zu überprüfen, ob die Schlitz- und Fräsdaten der mechanischen Lage korrekt sind und diese andernfalls zu reparieren
  • Schlitze und Ausfräsungen eindeutig zu indentifizieren, falls diese noch nicht in einer mechanischen Lage definiert sind

Anmerkung: PCB Visualizer® ist ein Werkzeug zur automatischen Analyse von Gerber- und Bohrdaten vor der Produktion. Gerber ist ein reines Vektor-Format. Sofern keine Attribute verwendet werden, kann PCB Visualizer® keine Schlitze und Ausfräsungen erkennen. Tipps zur Definition von Schlitzen und Ausfräsungen.

Eine vollständige Beschreibung der neuesten Funktionen finden sie hier

 

outline-editor
Outline-/Milling-Editor– das nächste Werkzeug des PCB Solver

 

 

PCB Solver.

PCB Solver ist die dritte Komponente der PCB Visualizer® Oberfläche. PCB Visualizer® selbst ist der Kern unserer Datenüberprüfung vor der Bestellung. PCB Visualizer® generiert eine detaillierte Analyse Ihre Leiterplatten-Daten und vergleicht sie mit Ihren Bestellangaben, sobald Sie ihren Auftrag in den Warenkorb legen. PCB Configurator® stellt Ihnen dann einen detaillierten Bericht des Leiterplatten-Status’ zur Verfügung. PCB Checker® zeigt dann alle in den Daten gefundenen DRC- und DFM-Probleme. PCB Solver stellt sowohl interaktive, als auch automatische Werkzeuge zum Beheben der Fehler zur Verfügung.

Der Outline-/Milling-Editor und die automatische Reparatur von Restringen des PCB Checker®, sind die ersten beiden einer Reihe von geplanten Reparatur-Werkzeugen, um die Datenprobleme zu lösen, welche von unseren Kunden als die frustrierendsten genannt wurden.

Die Datenüberprüfung vor der Bestellung mittels PCB Visualizer® ist ein wesentlicher Teil unseres optimalen Entwicklungsablaufs für Leiterplatten. Eine nur wenige Minuten dauernde Überprüfung Ihre Leiterplatten-Daten vor der Bestellung, vermeidet u.U. Lieferverzögerungen von 24 Stunden und mehr, die unsere Ingenieure benötigen um Rückfragen (Exceptions) zu klären. In vielen Fällen können Sie auch die Kosten für die Leiterplatten reduzieren. Auf diese Weise können Sie im Vertrauen darauf bestellen, dass Sie die richtige Leiterplatte am gewünschten Tag, zum richtigen Preis erhalten.

PCB Solver wurde durch eine umfassende Änderung der Struktur des PCB Visualizer® Kerns möglich. Dieser ist nun vektor-basiert und nicht bild-basiert. Er ist um reale Objekte herum strukturiert (Pads, Leiterbahnen, Bohrungen, ...) Dies erlaubt uns den Anwendern von bereits im Feld erprobten Prozeduren unserer Datenaufbereitung profitieren zu lassen. Ein zusätzlicher Vorteil besteht im kleinere internen Datensätzen und damit einer zügigeren Verarbeitung.

Die Verwendung des Outline-/Milling-Editors: Technische Beschreibung oder sehen Sie sich unser Video an

 

veröffentlicht unter:
eC-tools
veröffentlicht am:
20 Nov 2015
Aufrufe:
1248